Wenn Alkohol lange ein fester Bestandteil des Wochenendes war, verändert sich etwas, sobald er wegfällt.
Der Freitagabend fühlt sich plötzlich anders an. Ruhiger. Leiser. Manchmal sogar ungewohnt leer.
In dieser Episode geht es genau um diesen Moment – und darum, warum diese Leere kein Problem ist, sondern ein wichtiger Übergang.
Du erfährst:
- warum sich Wochenenden ohne Alkohol oft „komisch“ anfühlen
- weshalb Langeweile häufig etwas ganz anderes ist
- welche Rolle Alkohol als „Überdecker“ gespielt hat
- warum es nicht um Ersatz, sondern um Entwicklung geht
- und wie neue Routinen ganz natürlich entstehen können
Diese Folge hilft dir, den Freitag neu zu verstehen – nicht als Verlust, sondern als offenen Raum.
Themen dieser Episode:
- Der erste alkoholfreie Freitag
- Leere vs. echte Bedürfnisse
- Kontakt mit sich selbst statt Ablenkung
- Neue Routinen ohne Druck
- Warum Veränderung Zeit benötigt
Gedanken aus der Folge:
Die Leere ist kein Fehler.
Sie ist ein Übergang.
Was sich wie Langeweile anfühlt, ist oft der erste echte Kontakt mit dir selbst.
Und genau dort beginnt Entwicklung.
Impuls zum Mitnehmen:
Statt den Freitag „füllen“ zu wollen, kannst du dich fragen: Was brauche ich gerade wirklich?
Hinweis:
Wenn dich diese Phase herausfordert: Du bist nicht allein damit.
Der Austausch mit anderen – z. B. in Selbsthilfegruppen oder Gesprächen – kann enorm entlasten und Orientierung geben.
Du möchtest deine Erfahrungen teilen?
Was denkst du? Schreib uns anonym oder mit Namen über das Kontaktformular. Wir greifen deine Geschichte in einer der nächsten Folgen auf.
Und denk bitte daran: Du benötigst keinen Alkohol, um liebenswert zu sein. Du darfst dich zeigen, wie du bist: klar, ehrlich, wunderbar.
Du möchtest mehr Informationen zu Sucht:
Wenn du Fragen hast oder über eine Suchtproblematik bei dir oder deinen Angehörigen sprechen möchtest, bist du herzlich zur „Offenen Sprechzeit“ in der Alten Backstube in Frankfurt am Main eingeladen.
Alle Informationen findest du unter: https://ohnegehtsbesser.de/offenesprechzeit