Woran merkt man eigentlich, dass Alkohol mehr Raum im Leben einnimmt, als einem guttut? Nicht erst dann, wenn alles zusammenbricht, sondern viel früher?
In dieser Episode erzählen wir die Geschichte von Mara. Nach außen läuft bei ihr vieles ganz normal: Job, Freunde, Alltag. Doch mit der Zeit wird Alkohol immer mehr zu einem festen Begleiter – als Belohnung, zum Abschalten, gegen Stress und innere Unruhe. Lange hält sie das für harmlos. Bis die Warnsignale nicht mehr zu übersehen sind.
Diese Folge zeigt, wie problematischer Alkoholkonsum oft schleichend beginnt, leise, alltagsnah und gut getarnt. Es geht um Gedanken, die häufiger um Alkohol kreisen, um kleine Rechtfertigungen, um Scham, um Kontrollverlust und um die ehrliche Frage:
Trinke ich eigentlich zu viel?
In dieser Episode erfährst du:
- welche 7 Warnsignale du ernst nehmen solltest
- warum es oft nicht nur um die Menge, sondern um die Rolle des Alkohols im Leben geht
- weshalb Selbsttäuschung so menschlich, und zugleich so gefährlich, sein kann
- warum eine ehrliche Bilanz oft der erste Schritt in eine Veränderung ist
Diese Folge will nicht verurteilen. Sie will zum Hinschauen ermutigen.
Vielleicht erkennst du dich in der Geschichte von Mara an der einen oder anderen Stelle wieder. Dann gilt: Das ist kein Grund für Scham – aber vielleicht ein guter Moment, ehrlich mit dir zu sein.
Ohne geht’s besser. Wirklich.
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Und denk bitte daran: Du benötigst keinen Alkohol, um liebenswert zu sein. Du darfst Dich zeigen, wie Du bist: klar, ehrlich, wunderbar.
Du möchtest mehr Informationen zu Sucht:
Wenn Du Fragen hast oder über eine Suchtproblematik bei Dir oder Deinen Angehörigen sprechen möchtest, bist Du herzlich zur „Offenen Sprechzeit“ in der Alten Backstube in Frankfurt am Main eingeladen.
Alle Informationen findest Du unter: https://ohnegehtsbesser.de/offenesprechzeit